Autor: Administrator

Pre-Konferenz läuft! Pre-conference in progress! Pré-conférence en cours!

[DE] Die Jugendteams sind bereits mit der Planung der Konferenz beschäftigt. Wir haben ein kurzes Video für Euch gemacht, das Ihr HIER finden könnt. Wie Ihr sehen könnt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren

[EN] The youth teams are already busy planning the Conference. We made a little video for you, which you can find HERE. As you can see, preparations are running hot.

[FR] Les équipes de jeunes sont déjà occupées à planifier la Conférence. Nous avons fait une petite vidéo pour vous, que vous pouvez trouver ICI.
Comme vous pouvez le voir, les préparatifs commencent à chauffer

Countdown 2030? – Läuft!

Jugendliche planen Programm für internationale Zukunfts-Konferenz

Begleitet und unterstützt von dem gemeinnützigen Berliner Verein bridge-it! e.V. planen und organisieren 20 Jugendliche aus Deutschland, Benin, Burkina Faso, Kamerun, Südafrika und Malawi die internationale Jugendkonferenz „Countdown 2030 – Our common future“, die vom 2.-6. Dezember 2019 in Köln stattfinden wird. Die Jugendlichen haben sich in drei regionalen Orgateams – Team Germany, Team Francophone und Southern African Team –  zusammengefunden und treffen sich seit diesem Frühjahr regelmäßig in virtuellen Räumen, um ihre Fragen und Ideen zum Konferenzprogramm miteinander auszutauschen. Doch es gibt nicht nur die Begegnungen im Netz: In längeren Abständen treffen sich die regionalen Orgateams auch ganz real, zuletzt das deutsche Jugendorgateam, kurz „JOT“, vom 5.-7. Juli in Berlin.

Eindrücke vom 2. Training des Jugend-Orga-Teams in Deutschland

Das JOT setzt sich zusammen aus acht Schüler*innen und Auszubildenden aus Ost-, West-, Nord- und Süddeutschland. Ari, Mathilda, Edmercio, Maxim, Toni, Caprice, Osmerlin und Jule kennen sich seit dem ersten Jugendorgatreffen zu Beginn dieses Jahres und haben seither schon einiges zu den Themenfeldern SDGs/Agenda 2030, Systemdenken und inklusives Konferenzmanagement gelernt. Jetzt geht es darum, das Gelernte in die Praxis eines Konferenzprogramms umzusetzen – eine herausfordernde Aufgabe. Welche Themen liegen uns ganz besonders am Herzen? Welchen Stellenwert sollen die SDGs einnehmen? Welcher methodische Zugang eignet sich für welches Thema am besten? Welche Referent*innen könnten wir einladen? Haben wir Barrierefreiheit mitgedacht? Und welche Band wollen wir für den Abschlussabend anfragen? All diese Fragen müssen nicht nur innerhalb des deutschen JOT beantwortet, sondern auch mit den beiden anderen Jugendorgateams im westlichen und südlichen Afrika rückgekoppelt und besprochen werden: Alle Perspektiven sollen ins Konzept der Konferenz mit einfließen – nicht nur diejenige des Gastgeberlandes.

4. virtuelles Treffen des „International Youth Committee“

Für den Austausch auf internationaler Ebene ist auf dem dreitägigen Treffen in Berlin während eines virtuellen Meetings ausgiebig Gelegenheit. Dank zweier professioneller Übersetzerinnen klappt die Verständigung in alle Richtungen reibungslos. Hier wird darüber gesprochen, wie weit die nationalen Teams mit ihrer Programmplanung sind, die Jugendlichen verständigen sich auf gemeinsame Themen und Aktionen und darüber, auf welche Weise sie einander möglicherweise wechselseitig unterstützen können.

Am Ende des JOT in Berlin haben sich die sechs Mitglieder des deutschen JOT auf einen thematischen Schwerpunkt für den Tag der Konferenz, für dessen Gestaltung sie verantwortlich sind, geeinigt, und jede*r tritt mit einem dicken Stapel „Hausaufgaben“ die Rückreise an. Bis zum nächsten virtuellen Meeting sind es noch knapp drei Wochen – bis dahin ist in Deutschland, in Benin, in Burkina Faso, in Kamerun, in Südafrika und in Malawi noch einiges zu tun. Ende November, wenige Tage vor Beginn der Konferenz, werden sich die insgesamt 18 Jugendlichen aus den regionalen Orgateams dann zum ersten Mal real begegnen und gemeinsam zum „Countdown 2030“ runterzählen.

Ihr wollt Euch über die Konferenz informieren und/oder Anmelden? Hier lang: www.countdown2030.net

West Africa region’s team met for their 1st workshop at Cotonou in Benin

West Africa (Benin, Burkina-Faso, Cameroon) region’s team composed of six (06) people met for their first training workshop at Cotonou in Benin from 19th to 21st April 2019.

The workshop focused on different interesting themes and activities.

After getting to know each other and presenting their expectations, the participants are introduced to the univers of the « Countdown 2019 ». Among others team building, communication and collaboration, they learn on following topics: SDG, world interdependence and critical thinking, international communication and collaboration tools, project design and management tools. Through communication, debates and activities, the participants achieved interesting learning, sharing experiences to start their preparation as far as their role is concerned in the organization of the international conference of december 2019. They have also designed their roadmap looking forward sessions and next training workshop.

The first training was very enriching in knowledge and sharing experiences.

René

Simply the training was fantastic!!!

Sherita

Le contenu, bien que nous l’avions déjà traité sous d’autres formes, celui-ci nous aide à avoir un regard critique et une ouverture d’esprit sur les ODD.

Jacob A.

The first training at Cotonou was highly educative with the help of the facilitators. I have learnt a lot on the responsabilities of the team in the organization of this international Conference.     

José

Countdown 2030 and beyond – our common future “glocalizing the SDGs”

The six person South/Southern African youth planning team met for their first training workshop in Chintsa on the Wild Coast of South Africa. The workshop focussed on team building, trust, engaging critically with frameworks, facilitation and communication. Journeying beyond one’s comfort zone and pushing personal boundaries was very much a part of the journey and the team courageously launched themselves into all the activities. The three days offered activities that were entirely new to everyone, such as surfing, as well as activities where some participants had existing experience and could take lead roles, such as project design activities.

“This has changed me, I have grown so much, its beyond expectation and I realise I am very fortunate to be on the CD2030 team” (Walusungu Ngulube, SADC rep on the team)

“Succeeding with the impossible, like I never imagined I could or would ever surf, makes me confident that we can do something very great as a team for CD2030” (Nomfusi Msizi)

“My mind is buzzing with possibilities, a hundred different ideas, how are we going to link and have the conversation with the other teams about this, I am looking forwards at what could be outcomes” (Grant Bellairs)

During the workshop, the 20 person virtual meeting with youth partner teams in Benin and Germany where they met each other for the first time took place. The schedule of activities over the next 9 months will utilise the virtual space for meetings and trainings on a monthly basis and this journey is exploratory and new for all us which is really exciting.

Inklusion und Intersektionalität als Grundprinzipien der Konferenz

Acht Jugendliche, vier Tage, ein Ziel: Vom 28. bis 30. März fand im Welthaus in Bielefeld das erste Jugend-Orga-Treffen (JOT) auf dem Weg zur internationalen Jugendkonferenz „Countdown 2030, 2063 and beyond – Our common future“ statt. Die Gruppe ist Teil eines insgesamt 20-köpfigen Teams von jungen Menschen, die von Deutschland, Benin, Kamerun, Malawi und Südafrika aus planen, konzipieren und organisieren. Die Konferenz findet Anfang Dezember 2019 in Deutschland statt und bringt Jugendliche aus Deutschland und aus Ländern des Globalen Südens zusammen, um einen partnerschaftlichen Austausch über gemeinsame brennende Zukunftsfragen zu fördern und zu unterstützen.

Das deutsche Jugend-Orga-Team

Ira, Toni, Eluj, Edmercio, Mathilda, Maxim, Caprice, Osmerlin – vor dem ersten JOT kannten sie sich nur von einer Skype-Begegnung. Im Laufe der vier Tage in Bielefeld wurde aus den acht Jugendlichen eine Gruppe, die sich, im Hinblick auf die zahlreichen noch anstehenden realen und virtuellen Begegnungen, erstmal eigene Regeln gegeben hat: Nach welchen Kriterien wollen wir Entscheidungen treffen? Was bedeutet für uns respektvoller Umgang? Welche Dinge sind uns für ein gelingendes Miteinander wichtig? Mindestens ebenso wichtig wie der gegenseitige Austausch über diese Fragen waren das gemeinschaftliche Kochen und die frei gestalteten Abende…

Die Inhalte

Inklusion und Intersektionalität als Grundprinzipien der Konferenz

Worauf können wir achten, wenn wir eine Konferenz nach den Kriterien der Inklusivität und Intersektionalität gestalten möchten? Mit dieser Frage hat sich die Gruppe über einen Tag hinweg beschäftigt. Angeleitet wurde der Workshop „Inklusives Konferenzmanagement“ von Nurêy. Die Jugendlichen haben gemeinsam festgestellt, wie wichtig das Bewusstsein um die eigene Privilegierung, etwa als Bewohner*innen des Globalen Nordens im Vergleich zu den strukturell benachteiligten Bewohner*innen des Globalen Südens, ist, wenn es darum geht, dass Jugendliche aus beiden globalen Kontexten sich auf der Konferenz begegnen. „Die globale Ungleichheit ist ein Fakt, sie wird von den Benachteiligten täglich erfahren und verschwindet nicht, indem ich als Privilegtierte*r pauschal sage: Wir sind doch alle gleich!“, fasst Nurêy zusammen. Neben den globalen Aspekten wurden auch andere diskriminierungssensible Ansätze im Laufe des Treffens immer wieder veranschaulicht: Worauf achten wir bei der Ausgestaltung der Konferenz, damit die verschiedenen Angebote möglichst von allen Teilnehmenden wahrgenommen werden können, ob mit oder ohne Behinderung?

Systemisches Denken als Weg aus der Krise

Welche inneren Konzepte prägen unsere Wahrnehmung und unser Verhalten? Warum sind wir innerlich „auf Konkurrenz gebürstet“? Und welche Strategien können uns dabei helfen, die kooperativen Saiten in uns stärker ins Schwingen zu bringen? Christoph Steinbrinck hat die Jugendlichen einen Nachmittag lang auf eine Reise in die spannenden Untiefen des systemischen Denkens mitgenommen. Im Laufe von zehn handlungsorientierten Übungen haben die Teilnehmenden an sich selbst erfahren, wie stark sich der Gedanke von Wachstum und von weiter-schneller-mehr in unseren Köpfen festgesetzt hat, aber auch, was wir dafür tun können, andere Perspektiven einzunehmen und alternative Handlungsmöglichkeiten zu finden: Rückkoppelung, Kooperation und Reflexion sind die Strategien, die wir für einen Kurswechsel brauchen. „Wir im Globalen Norden leben in einer Externalisierungsgesellschaft, die alle sozialen und ökologischen Kosten auf die Länder des Globalen Südens abwälzt“, erklärt Christoph Steinbrinck. „Aber der Klimawandel macht nicht an Staatsgrenzen Halt, auch wenn die Auswirkungen momentan in den Ländern des Globalen Südens noch am stärksten zu spüren sind. Die Fridays for future-Bewegung macht auf diese Tatsache aufmerksam.“

Erste Schritte auf dem Weg zum Programm

Nach den inhaltlichen Workshops war auf dem JOT auch noch Zeit, erste Schritte in Richtung Konferenzgestaltung zu gehen – immer im Bewusstsein, dass die Gruppe nur einen Teil des internationalen Orga-Teams darstellt. Wen wollen wir als Referent*innen einladen? Wie gestalten wir Räume, in denen Begegnung und Austausch möglich sind? Wie kommen wir ins Handeln? Wie gehen wir nach außen? Diese und weitere Fragen gehen die Jugendlichen aus Deutschland in den kommenden Wochen auf Skype-Treffen an, Ende April findet das erste internationale Skype-Treffen mit allen 20 Mitgliedern des Jugend-Orga-Teams statt.

Ausblick

Auf dem Weg zur Konferenz treffen sich die Jugend-Orga-Teams in Deutschland, West- und Südafrika noch mehrere Male – für das deutsche Team findet das nächste Treffen im Rahmen der Change-Agents Tagung (CAT) von bridge-it! Mitte Mai statt. Auf der CAT haben können die Jugendlichen schon mal ausprobieren, wie sich der Rollenwechsel anfühlt: Verschiedene Angebote auf der CAT werden von Mitgliedern des Jugend-Orga-Teams facilitiert, sie nehmen auch an Teambesprechungen teil. „Ich finde das super, weil wir auf die Art und Weise langsam vom Teilnehmenden in die Rolle der Verantwortlichen hineinwachsen können“, erklärt ein Mitglied des Teams.

Nach den Tagen in Bielefeld gehen die Jugendlichen gut vorbereitet und motiviert in die nächsten Etappen des Planungsprozesses. Sie haben ein gemeinsames Ziel vor Augen: Our common future.